Analysen (Tab-Liste)
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Episode (Inhalt)
- Titel
- «Abstimmungs-Arena» zur Reform der beruflichen Vorsorge
- Lead
- Am Sonntag, 22. September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Reform der beruflichen Vorsorge ab. Die Vorlage ist höchst umstritten: Während die Befürworter von einem Meilenstein reden, ist es für die Gegnerinnen ein «BVG-Bschiss».
- Publikationsdatum
- 04.09.2024 18:40
Transkript (Inhalt)
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SWISS TXT / Accessibility ServicesM. Gassner, M. Krähenbühl
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Was bringt diese Reform?
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Das ist die "Abstimmungs-Arena"live.
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Heute in der "Abstimmungs-Arena"zur BVG-Reform:
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Elisabeth Baume-Schneider.
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Sie vertritt die Position vonBundesrat und Parlament und sagt:
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"Die Reform
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trägt den heutigen gesell-schaftlichen Realitäten Rechnung."
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"Personen mit tiefem Lohn, Teilzeit-pensum oder mehreren Minijobs
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werden besserfürs Alter abgesichert."
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Flavia Wasserfallen, Ständerätin SP,sagt:
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"Diese Reformist eine Pseudomodernisierung."
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"Sie bietet keinerlei Lösungenfür Rentenlücken
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aufgrund nicht bezahlter Arbeit.Darunter leiden vor allem Frauen."
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Melanie Mettler,Vizepräsidentin GLP, sagt:
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"Von dieser Reformprofitieren Teilzeitarbeitnehmende
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sowie Mehrfachangestellte."
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"Insofern ist sieein politischer Meilenstein -
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v.a. für die Frauen."
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Daniel Lampart, ChefökonomSchweizerischer Gewerkschaftsbund,
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sagt:"Anstatt einer Verbesserung
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bringt die BVG-Reform eineVerschlechterung für die Menschen."
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"Sie führt bei den Versichertentrotz höheren Lohnbeiträgen
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zu Rentensenkungen."
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Ausserdem für die Reform:Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP.
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Und gegen die Reform: Urs Pfäffli,Präsident von Gastro Kanton Zürich.
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Die "Abstimmungs-Arena" -moderiert von Sandro Brotz.
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Guten Abend und herzlich willkommen,
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live aus dem Studio 8und erst noch an einem Mittwoch.
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Diese Sendung wird auch am gewohntenSendeplatz ausgestrahlt.
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Herzlich willkommen zu Hause, in derRunde und dem Publikum.
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Wir haben junge Menschen aus demGymnasium.
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Wir stoppen die Rede Zeiten.
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Blau für das Ja-Lager, nein für dieSeite in rot.
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Wir starten mit BundesrätinElisabeth Baume-Schneider.
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Ich freue mich, dass sie dabei istbei diesem Experiment.
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Sie vertritt die Haltung derRegierung und vom Parlament.
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Steigen wir in die Debatte ein,
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das ist das 1:1mit Elisabeth Baume-Schneider.
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Guten Abend, Frau Bundesrätin.
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Guten Abend.
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Bundesrat und Parlament sagen,
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Personen mit niedrigen Einkommenoder Teilzeitarbeitende
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seien mit dieser Reform besser fürsAlter abgesichert.
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In der Sendung "Rundschau" haben wireine Bäckerin gehört,
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die nicht daran glaubt.
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Nadja Egli sagt:
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Diese Bäckerin ist nicht allein mitihrer Skepsis.
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Auch Coiffeusen die Verbände sinddagegen.
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Was antworten Sie Ihr?
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Ich verstehe, dass es ein Problemist bei einem kleinen Lohn.
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Ich bin auch nicht beruhigt,
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wenn ich denke, dass diese Frau nachder Pensionierung
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keine 2. Säule haben wird.
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Jetzt kann sie eine solche haben.
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Es ist sehr nett, dass sie an ihrenArbeitgeber denkt.
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Die Arbeitgeber denken nicht immeran die Arbeitnehmerinnen.
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Das war aber ein schönes Duo.
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Die 2. Säule ist nicht nurfür nach der Pensionierung,
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sie ist auch eine Möglichkeit,eine IV Rente zu bekommen
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oder wenn jemand stirbt.
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Es ist eine Versicherung.
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Man muss an später denken.
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Es gilt für sie und für denArbeitgeber.
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Im Abstimmungsbüchlein steht:
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D.h., es gibt auch Verliererund v.a. Verliererinnen,
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weil es ein typischer SchweizerKompromiss ist.
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Ja, genau, es war eine lange Arbeit,diesen Kompromiss zu finden.
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Es gibt Leute, die verlieren werden,
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aber die Reform ist für tiefereLöhne und Frauen in Teilzeitpensen.
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Alle Personen, die heute pensioniertwerden,
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werden absolut nichts spüren,die Pensionen bleiben gleich.
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Das höchste sind 30 % der Leute,die betroffen sein werden.
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Und es ist nur das BVG-Obligatorium.
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Aber es gibt Leute, die etwasverlieren.
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Die meisten werden aber etwasgewinnen.
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Bundesrat und Argument sagen, dieReform sei nötig,
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um die Pensionskassen auf einesolidere finanzielle Basis zu
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stellen.
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Erklären Sie mir, warum wir trotzdemsolche Schlagzeilen lesen.
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Letztes Jahr erzielten sie mit demGeld der Versicherten
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eine Nettorendite von 5,1 %.
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So schlecht ist die finanzielle Lageder Pensionskassen nicht.
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Trotzdem soll der Umwandlungssatzauf 6 % runter.
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Das geht doch nicht auf.
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Es ist sehr wichtig, dass derUmwandlungssatz gesenkt wird.
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Für die Kassen im Obligatoriumist es nicht so einfach.
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Es war 5,3, aber 2022 war es -9,7 %.
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Man kann nicht sagen,es sei nicht volatiler.
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Es ist wichtig für die Kassen, denUmwandlungssatz auf 6 % zu senken.
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Vielen Dank, Frau Bundesrätin.
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Das 1:1 mit Daniel Lampart,
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der dem Referendumsbündnis angehört,folgt in 15 Min..
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Claudia Wasserfallen, Ständerätinder SP aus Bern,
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ihr Bundesrätin sagt, die Reformverbessere die Position von Frauen,
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sie sprechen aber von einem Betrug.
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Warum?
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Das Kernstück ist die Senkung desUmwandlungssatzes.
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Das bedeutet direkte Rentensenkungenvon bis zu 12 %.
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Auch wenn es kleine Verbesserungengibt, die ich unterstützen könnte,
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ist die Reform schlecht für dieMenschen.
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Gerade bei den Frauen,wenn ihr das ansprechen dürfen,
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gibt es die Problematik, dassRentenlücken entstehen
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wegen unbezahlter Arbeit.
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Und dafür bietet diese Reformkeine Antwort.
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Für ganz tiefe Einkommenist es noch schlimmer.
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Sie müssen ihr Erwerbsleben langviel höhere Lohnbeiträge bezahlen,
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wir haben die Zahlen gesehen, 150Fr., die fehlen pro Monat.
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Später, wenn sie EL beziehen müssen,haben sie eine höhere BVG-Rente und
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weniger EL.
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Sie bezahlen mehr für weniger Rente.
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Ich verstehe nicht, warum man dieseReform verteidigen kann.
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Weder für die Menschen,aber auch nicht für die Frauen.
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Die Versprechen wurden gebrochen,ich bin klar gegen die Reform.
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Ganz klar dafür ist Melanie Mettler,Vizepräsidentin der GLP.
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Für sie ist es ein Herzensprojekt.
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Wenn man die Umfragen anschaut,
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scheinen sie die Herzen derStimmbürger/-innen
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nicht im Sturm zu erobern.
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Es ist eine komplexe Vorlage.
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Es ist schwierig,in die Zukunft zu schauen.
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Ich komme zu einer anderenBeurteilung
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als Kollegin Wasserfallen.
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Die Reform ist ein Meilenstein.
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Nur dort, weil wir die Wirklichkeithaben,
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mit einem breit getragenenKompromiss
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ein System zu reformieren, dass 20Jahre lang im Stau steckte.
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Es ermöglicht, dass wir endlich fürArbeit faire Renten bezahlen.
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Dazu gehören auch die Rentenlückenbei der Erwerbstätigkeit.
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Wegen der Care-Arbeit entstehendiese auch, aber wir müssen die
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Arbeit trotzdem Vorsorge versichern.
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Es sichert das Drei Säulen System
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und ermöglicht dieArbeitsmarktfähigkeit
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der älteren Arbeitnehmenden.
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Wenn wir diesen Kompromiss jetztnicht schnappen,
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hat die Schweiz eine Chanceverpasst,
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ihre Reformfähigkeit unter Beweis zustellen.
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Sie haben von einem Meilensteingesprochen.
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Daniel Lampart spricht von einemVerlustgeschäft.
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Was Sie nicht sagen, ist,
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der Lohn, ab dem man in einerPensionskasse versichert werden
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muss, sinkt.
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Von dieser tiefen Eintrittsschwelleprofitieren 100'000 Menschen.
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Wofür haben wir die 2. Säule?
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Sie ist die Altersvorsorgeder mittleren Einkommen.
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Die AHV ist die Grundsicherung.
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Ich verstehe, dass man untereEinkommen besser versichern will,
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das ist eine alte Forderung von uns.
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Wir hatten die 13. AHV-Rente.
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Ich hoffe, es ist ein Irrtum.
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Dass man in Kauf nimmt, den Zweckder 2. Säule in Kauf zu nehmen.
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Die Garantie der Renteder mittleren Einkommen.
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Z.B. bei einem Koch oder bei Frauenin der Pflege,
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wenn sie ihre Mutter im Altersheimbesuchen oder eine Kita.
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Deren BVG-Renten werden sinken, wenndie Reform durchkommt.
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Das ist das Gegenteil für das, waswir in der 2. Säule haben wollen.
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Das wird grosse Schäden verursachen
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bei Leuten, die das Geld dringendbrauchen.
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Noch eine Abbauvorlage?
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Absolut nicht.
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Es ist sinnvoll zu sagen, dass esKompensationsbeiträge gibt,
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15 Jahre vor der Pensionierung.
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800 Mio. pro Jahr werden bezahlt.
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Ich finde 300 Fr. pro Monat sehrviel,
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während der ganzen Zeit derPensionierung.
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Man weiss nicht, wie viel wenigerbezahlt wird.
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Es gibt einzelne Biografien,
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aber es gibt auch 70'000 Personen,die etwas bekommen.
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Ich bin nicht einverstanden,wenn man sagt,
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die 2. Säule sei dasselbe ...
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Es kommen noch 30'000 mitMehrfachjobs.
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Wenn man von der 13. Rentegesprochen hat,
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hat man gesagt, dassErgänzungsleistungen nicht einfach
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zu bekommen sind.
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Bei einer 2. Säuleist es eine Garantie,
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eine Sicherheit.
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Das sieht anders aus als dieErgänzungsleistungen, das ist
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wichtig.
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(Wasserfallen) Diese Reform,
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man kann nicht genau eruieren, wases für den bedeutet.
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Eines ist klar.
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Alle werden massiv mehr bezahlen.
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Ich mache Ihnen ein Angebot, siegeben mir 200 Fr. Jeden Monat.
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In 20 oder 30 Jahren erhalten Sievielleicht 200 Fr. mehr Rente,
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vielleicht gleich viel, vielleichtweniger.
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Nehmen Sie dieses Angebot an?
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Das liegt auf dem Tisch.
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Es ist eine Lotterie, für vieleMenschen ein Minusgeschäft.
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Das Menü ist völlig versalzen, mankann noch Petersilie dazugeben,
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es ist aber ungeniessbarund muss zurück in die Küche.
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Es ist ungeniessbar für vieleMenschen, ein Verlustgeschäft.
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Gerade heute steigen die Preise,Mieten, Energiepreise,
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Krankenkassen,
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wir können das nicht verantworten.
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Wir können es besser.
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Eine Reform ist nicht einfach super.
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Man muss schauen, was drin ist.
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Die Reform überzeugt nicht, wirkönnen es besser.
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Frau Mettler, sie sind eine dieserKöchinnen.
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Ich möchte widersprechen.
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Herr Lampart hat gesagt,die 2. Säule werde degradiert
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zu einer Vorsorge für die Mittlerenund die Reichen.
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(Lampart) Für die ganz normalenLeute.
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(Mettler) Man hat dann eine guteRente, wenn man aus allen drei
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Säulen eine bezieht.
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Momentan haben wir einenSystemfehler.
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Tiefe Einkommen und TeilzeitEinkommen, oftmals Frauen,
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werden ausgeschlossen von der 2.Säule.
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Dass wir für Arbeit eine faire Renteansparen wollen
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und die Möglichkeit haben, in der 2.Säule jeden Franken zu
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verdreifachen, kann das nicht inihrem Sinn sein, dies zu verwehren.
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(Lampart) Wir waren immer dafür.
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Unser Vorschlag ging ins Parlament.
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Wir wollten auch eine bessereAbsicherung
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der unteren Einkommen.
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Aber es hatte einen entscheidendenVorteil.
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Die mittleren Einkommen hätten Mind.so viel Rente gehabt
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wie heute, vielleicht sogar mehr.
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Ein Beispiel:
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Ich habe heute eine Frau gesehen miteinem Ausweis, Anwaltssekretärin.
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Sie ist Assistentin in einemAnwaltsbüro,
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sie hat immer 80-90 % gearbeitet.
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Sie ist versichert in der BVG.
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Sie wird weniger Rente haben,
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obwohl sie ihr Leben lang gearbeitetund einbezahlt hat.
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Ist das das, was sie in derSchweizer Politik wollen?
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Ich sage Ihnen, wie viel siebekommt.
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1'500 Fr. Rente, danach wird sienoch weniger haben.
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Das ist das, das Sie wollen,
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ein Rentenabbau, bei Leuten, dieimmer gearbeitet haben
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und eine Ausbildung gemacht haben.
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Wenn Sie das nicht wollen, haben Sieeinen Fehler gemacht,
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den wir korrigieren müssen.
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Frau Bundesrätin, nehmen Sie das sogelassen hin
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oder tut das weh, wenn das von linkskommt?
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Es kann von links oder rechts oderaus der mitbekommen.
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Wichtig sind die Argumente.
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Ich verstehe, es gibt Leute, dieweniger haben.
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Aber man muss auch sehen,
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dass es für viele Leute mit tiefenTönen oder Teilzeitpensen
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besser wird.
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Es ist eine Realität,dass es Pensionskassen gibt
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im Obligatorium.
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Diese müssen den Umwandlungssatzsenken.
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Man kann ich nur fragen, waspassieren wird.
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15 Min. sind vorbei in dieser"Abstimmungs-Arena".
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Wir haben die Leute draussengefragt,
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ob sie Fragen hätten an die Rundeoder grundsätzliche Bemerkungen.
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Ich möchte die erste Bemerkungeinbringen.
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Sie kommt schon Theres Gwerder:
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Frau Gwerder ist nicht alleine dadraussen.
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Es ist auch eine guteVerwirrungstaktik,
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immer wieder Zahlen in den Raum zustellen.
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Es gibt zum Glück verlässlicheZahlen
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und verlässliche Grundlagen,aufgrund deren wir entscheiden
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können.
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Mehrere 1000 Erwerbstätige bekommeneine bessere Rente.
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70'000 bekommen erstmals eine Rente.
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Das sind mehrheitlich Frauen,viele tiefe Einkommen
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und Teilzeitarbeitende.
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Ich stelle Ihnen zwei weitere Gästevor.
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Diana Gutjahr ist bei uns,Nationalrätin der SVP
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aus dem Thurgau
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und im Vorstand des schweizerischenGewerbeverbandes.
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Und Urs Pfäffli, Präsident desVerbandes Gastro Kanton Zürich.
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Frau Gutjahr ist für die Reform.
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Sie haben auch öffentlich gesagt,
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dass die Opposition dagegen absurdsei.
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Was ist absurd?
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Wie Melanie Mettler sagt, versuchtman mit der Vorlage,
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V.a. die Gegner,
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mit Verwirrungstaktik zu arbeiten,mit Zahlen, die sie selbst ändern.
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Sie verwirren die Bevölkerung, wasSache ist.
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Fakt ist, dass wir einengesellschaftlichen Wandel haben.
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Mehr Leute arbeiten Teilzeit,gehen Mehrfachbeschäftigungen nach.
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Von links wird immer wieder gesagt,dass man die Arbeitsmarktfähigkeit
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von älteren Leuten stärken muss.
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Diese Vorlage hat diese Thematikaufgenommen.
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Man hat Lösungsansätze gesucht undgefunden,
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damit diese Personen im Alter eineRente haben.
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In der Diskussion geht leider immerwieder verloren oder vergessen,
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dass es auch um eine Versicherunggeht bei Invalidität oder Tod,
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bei der die Familien und die Kindermitversichert sind.
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Ich möchte es nicht alsFrauenvorlage deklarieren,
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es ist eine Familienvorlage.
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Oft arbeitet eine Mutter Teilzeit,wenn sie Kinder bekommt,
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der Vater reduziert oft auch dasPensum.
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Sie haben jetzt die Möglichkeit,
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mit dieser Vorlage ihr Kapital imAlter zu verbessern,
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überhaupt eine Rente zu haben.
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Es ist nicht so, wie FrauWasserfallen sagt,
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dass man einen Rentenklau macht.
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Sie sagte nicht, dass das Kapitalnicht angetastet wird.
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Das Kapital, das erarbeitet wird,
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wo Arbeitnehmer und Arbeitgebereinzahlen, bleibt unangetastet.
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Rund 50 % der Bevölkerungbeziehen das als Kapital,
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wenn sie in Pension kommen.
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Sie müssen sich die Überlegungmachen,
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wie lange das Geld reichen muss.
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Deshalb ist es wichtig, denUmwandlungssatz anzupassen,
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weil die durchschnittlicheLebenserwartung seit Einführung
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des BVG sich verändert hat.
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Das war Schönfärberei.
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Man könnte meinen, diePensionskassen gehen morgen vor die
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Hunde.
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Aktuell sind wir bei über 117 %.
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Sie haben die längereLebenserwartung längstens
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vorweggenommen.
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Auch die vermeintliche Umverteilung,von der gesprochen wird,
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gibt es nicht.
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Sie haben kein Argument,
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deshalb der Umwandlungssatz gesenktwerden muss,
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der direkt Rentensenkungen führt.
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Wenn ich offizielle Beispiele lisa,
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dass eine Kita-Mitarbeiterin100 Fr. mehr bezahlen muss
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wegen alten Anpassungen
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und später 127 Fr. weniger Rentebekommt -
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dass man das als Fortschritt,Meilenstein,
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historische Vorlage verkaufen kann,verstehe ich nicht.
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Auch die Kompensationen haben ihrenNamen nicht verdient.
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Aus dem Parlament ist etwasherausgekommen,
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das nicht denen hilft, die eineRentensenkung haben,
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sondern den anderen.
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Es ist kompliziert, viele Fragensind offen.
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Alle müssen die Kompensationbezahlen,
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ausser die Einkommen ab 150'000 Fr.
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Das Parlament hat geschaut,
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dass die Reichen nicht mit bezahlenmüssen.
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Diese Kompensation ist missraten.
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Da hatte der Bundesratein gutes Konzept.
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Das ist nicht mehr auf dem Tisch.
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Eine kurze Replik, dann Urs Pfäffli,
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dann das Erklärvideo für alle,
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die noch nicht Bescheid wissen,worum es genau geht.
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Ich gehe davon aus, dass es ein paarmehr Leute sind als hier drin.
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Sie verkaufen es immer so,
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als wäre der Abzug eine Steuer, alswürde das irgendwohin fliessen.
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Das fehlt nicht im Portmonee,
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das wird verdreifacht bis zurPensionierung.
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Es ist ein Sparen fürs Alter,
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dass man ein Kapital oder eine Rentehat,
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heute keine Möglichkeit besteht,Rente anzuhäufen.
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Das gibt es jetzt mit der Vorlage.
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Siwollen, dass viele nicht davonprofitieren können.
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Das muss die Bevölkerung wissen.
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Auch, dass der Gewerbeverband Jasagt, einzelne Branchen aber nicht,
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etwa die Gastrobranche.
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Sie gehören mit dazu. Sie verweisenauf die Mehrkosten
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und nicht begeistert von derFamilienvorlage,
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wie sie Diana Gutjahrbezeichnet hat.
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Weshalb nicht?
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Wenn sich das verdreifachen würde,wäre das wunderbar.
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Wir wären alle zufrieden.
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Aber leider ist es nicht so.
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Ich habe es selbst angeschaut.
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Wenn man das Obligatoriummit 88'000 nimmt für die Rente,
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gibt es Leute,
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wenn wir auf 6 % runtergehen,
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kann es sein, dass Leute, die120'000 verdienen,
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nur gleich viel Rente bekommen wiedie Leute, die mit 88'000
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einbezahlt haben.
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Es stimmt nicht, dass es nur 50 %betrifft, es sind viele mehr.
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Geht es um die Arbeitnehmenden?
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Oder geht es um die Abzüge alsArbeitnehmer?
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Ich vertrete heute beide Seiten.
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Die Abzüge sind sehr hoch.
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Sie müssen wissen:
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Wir in der Gastronomie haben in denletzten Jahren die Löhne erhöht.
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Das ist auch gut so.
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Wir wollen den Mitarbeitendengute Bedingungen geben.
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Zu Teilzeitangestellten.
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Viele, v.a. junge Leute,
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wir haben viele Teilzeitarbeitendein der Gastronomie,
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wollen sich weiterbilden.
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Sie brauchen das Geld für dieWeiterbildung.
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Wir haben das Beispiel der Bäckeringesehen,
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die das Geld für die Familiebraucht.
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Viele brauchen es für dieWeiterbildung.
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Wenn sie einen guten Job haben, dasGeld sparen können,
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können Sie auch mehr ausgeben.
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Bei uns kostet es pro Versicherte1750 Fr. Pro Jahr.
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Das ist wahnsinnig vielim Durchschnitt.
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Ich könnte noch viel mehr erzählen.
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Frau Bundesrätin,was sagen Sie dazu?
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Ich höre, was sie sagen.
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Sie haben nicht Argumentewie die linke Seite.
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Ich bin weder links noch rechts.
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Ich denke schon,
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sie denken aber nicht nur an diePersonen,
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die eine Weiterbildung machenwollen,
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sondern daran, was sie bezahlenmüssen.
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Es ist ein gesetzliches Projekt.
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Das ist eine Antwort auf eineSchwierigkeit,
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die wir jetzt haben.
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Ich erwarte, dass sie für alleanderen Themen zu begeistern sind,
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den Menschen mit kleinen Löhnen zuhelfen.
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Ich bin dankbar, dass Sie ehrlichsind.
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Darf ich Sie fragen:
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Ich finde es schön, dass sie dieseMeinung haben.
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Aber weshalb wird die Umverteilunggemacht?
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Man bezahlt mehr Geld an Rentner,obwohl sie kein Guthaben haben.
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Das müssen die Jungen zahlen.
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Ich habe geschaut, wie viel dasist - es ist wahnsinnig viel.
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Ich verstehe nicht, weshalb mannicht eine Rentenreform macht,
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die allen etwas bringt.
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Man könnte meinen, sie seienauf Stimmenfang gegangen,
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geben den Rentnern ein Gudi,
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die das gar nicht mehr benötigen.
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So erhalten Sie mehr Stimmen,damit die Rente durchkommt.
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Ich finde, es wurde ein schlechterJob gemacht in Bern.
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Das habe ich nicht alleine gemacht.
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(Mettler) Flavia Wasserfallen sagteuns vor wenigen Min.,
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dass wir zu wenig Kompensationenbezahlt haben.
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Jetzt wird uns gesagt, es seien zuviele.
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Nein, ich sagte, sie seien nichtzielorientiert.
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Ein Kompromiss ist in einerDemokratie sehr schwierig zu finden.
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Besonders bei den unterschiedlichenInteressen.
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Das liegt jetzt vor.
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Das Interesse des Moderators ist,
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dass die Zuschauerinnen undZuschauer verstehen,
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wovon wir hier sprechen.
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Deshalb müssen wir das jetzterklären.
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Keine Bange, das ist eine perfekteAusgangslage
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für unser Erklärvideo.
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Alles so zu erklären,damit es verständlich ist.
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Um was es bei dieser Reform derberuflichen Vorsorge genau geht.
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Zur Abstimmungsteht am 22. September
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die Reformder beruflichen Vorsorge BVG.
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Eine zentrale Änderung
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betrifft den Umwandlungssatzfür die gesetzliche Mindestrente.
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Er soll von 6,8 %auf 6 % gesenkt werden.
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Für die Berechnung der Rente im BVGheisst das:
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Bei einem Altersguthabenvon 100'000 Fr.
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würde eine versicherte Person
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jährlich anstatt 6'800 Fr.neu 6'000 Fr. Rente erhalten.
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Deshalb sind Ausgleichsmassnahmenvorgesehen.
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Für eine Übergangsgenerationvon 15 Jahrgängen
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sind Rentenzuschläge vorgesehen.
-
Zudem sollder sog. Koordinationsabzug
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anstatt eines fixen Betragsneu 20 % des AHV-Lohns betragen.
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So wären neu80 % des Lohns versichert.
-
Damit wird insbesonderebei Personen mit tiefen Einkommen
-
ein grösserer Teil des Lohnsversichert.
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Die Reformsieht eine weitere Massnahme vor,
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um die Situationvon Personen mit geringem Einkommen
-
und Teilzeitarbeitenden -mehrheitlich Frauen - zu verbessern.
-
Dies durch eine Anpassungder Eintrittsschwelle.
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Heute ist eine Person ab einemJahreslohn von mind. 22'050 Fr.
-
im BVG versichert.
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Neu würde die Schwellebei 19'845 Fr. liegen.
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Heisst: Neu wären mehr Leuteim BVG versichert.
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Ein weiteres Elementbetrifft die Altersgutschrift,
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also den Prozentsatz des Lohns,den Arbeitnehmer und Arbeitgeber
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gemeinsam auf das Alterskontoeiner Person einzahlen.
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Für ältere Arbeitnehmende wird ergesenkt, für jüngere leicht erhöht.
-
Das Ziel:
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Ältere Arbeitskräfte sollen bessereChancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
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So, Was will diese heftigdiskutierte,
-
umstrittene BVG-Reform also.
-
Ich möchte einen Blick zurückmachen,
-
um die Dimension anzuschauen, um zubegreifen, ob es ein Meilenstein ist
-
oder eine Mogelpackung.
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Seit Einführung der AHV 1948 warFDP-Bundesrat Walter Stampfli
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zuständig, Hans-Peter Tschudi giltals Vater der AHV.
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Während bisher das Ziel in derSicherung des Existenzminimums lag,
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soll in Zukunft beim Ausscheidenaus dem Erwerbsleben
-
die Fortsetzungder gewohnten Lebenshaltung
-
in angemessener Weisegewährleistet werden.
-
"Die Fortsetzung der gewohntenLebenshaltung
-
in angemessener Weisegewährleisten."
-
Lösen Sie heute ein,
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was der Vater der AHVsich einst vorgestellt hat,
-
dass die Rentnerinnen und Rentnerangemessen leben können?
-
Können Sie das nach dieser Reform?
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Für die meisten, die betroffen sind,Ja.
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Ich habe nicht den Eindruck, zusagen,
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dass ich Schwierigkeitenfür die Leute bringe.
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Die Reform ist eine Antwort.
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Die Reform ist eine Antwortfür die niedrigsten Löhne
-
und für die Teilzeitpensen.
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Es ist wichtig, das zu sagen:
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Es gibt viele Leute,die eine Rente bekommen werden.
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Es ist schwierig, das zu bezahlen.
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Es ist wichtigin diesen Drei-Säulensystem.
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- Ich bin enttäuscht.
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Im Alter muss man weiterlebenkönnen.
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Das hat die Schweizer Bevölkerungbeschlossen.
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Das Parlament hat im Vorfeldgewarnt:
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Wir vom Bundesrat machen einenVorschlag,
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der mit Arbeitgeber und Arbeitnehmerabgesprochen wurde.
-
Er verbessert die Situation derTeilzeitarbeitenden.
-
Jetzt haben wir einen Vorschlag,
-
der bei den mittleren Rentenzu Senkungen führt.
-
Er hat immer gewarntund es ehrlich gesagt.
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Es geht um Renten,nicht um Wölfe.
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Ich will die Leute nicht wütendmachen.
-
Es geht um die Existenz im Alter.
-
Wer Ja sagt zu dieser Vorlage,muss damit rechnen,
-
dass die Renten der Leute mitmittlerem Einkommen sinken,
-
das muss der Bundesrat sagen.
-
Wir müssen richtig informieren.
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Ich habe viele Leute getroffen.
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Viele möchten gut informiert werden.
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Niemand sagt Ihnen die Wahrheit.
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Ich wäre froh, wenn Sie sagenwürden,
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was Ihr Vorgänger auch gesagt hat.
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(Baume-Schneider) Ich bin stolzdrauf,
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was aber Vorgänger gesagt hat,ich bin aber auch enttäuscht.
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Man kann nicht für alle Leuteabrechnen.
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Die Pensionskassen könnte nichtabrechnen, wurde gesagt.
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Heute haben wir gesehen, dass sie esdoch können.
-
Das muss man jetzt auch zu geben.
-
Es gibt eine Bandbreite von Löhnen.
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Man kann nicht genau sagen,wer verlieren wird.
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Es kommt darauf an, wie alt siesind,
-
wie weit sievon der Pension weg sind.
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Es wird nicht unter den Teppichgekehrt,
-
dass es eine Bandbreite von 70'000bis 88'000 gibt.
-
Das ist schwierig.
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Es geht um persönliche Biografien.
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Ich habe zu Beginn gesagt,
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dass man es nicht für alle Personenklar sagen kann.
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Man kann nicht sagen, dass alleverlieren.
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(Lampart) Das habe ich auch nichtgesagt.
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(Wasserfallen) Die Schwierigkeitist:
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Was das Parlament gebastelt hat, istso weit entfernt
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vom Bundesratsvorschlag.
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Der hatte zwei Ziele:
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das Rentenniveau halten und dieSituation der Frauen verbessern.
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Diese beiden Ziele hat das Parlamentaus den Augen verloren.
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Deshalb wollten wir gewarnt.
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Meine Kollegin Mettlerhat sich ins Zeug gelegt.
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Sie war bei vielen Elemente nichteinverstanden mit der Mehrheit.
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Jetzt vertritt sie hier die Reform.
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Das ist ihr gutes Recht.
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Aber man hat sich so weit vomursprünglichen Ziel entfernt,
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dass man die Wahrheit aussprechenmuss.
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Es gibt einen weiteren Fakt:Das BVG ist sehr teuer,
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gerade für tiefe Einkommen nichtsehr rentenbildend.
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Wenn wir jetzt mehrere Mrd. Neu inein System schieben,
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das nicht wirklich rentenbildend,
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ist das für die Menschen eineschlechte Nachricht.
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Es wird mit Zahlen hantiert.
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Unbestechlich ist unsere Uhrder Redezeiten.
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Ein Blick darauf.
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Ich habe es noch nicht gesehen.
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Relativ ausgeglichen.
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Freuen Sie sich nicht zu frühauf dieser Seite,
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da kommt noch das 1:1 mit DanielLampart dazu.
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Die Pro-Seite Bedarf aufholen, dasfreut Frau Mettler.
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Sie haben gehört, sie hätten etwasgebastelt.
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Frau Wasserfallen hat recht.
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Wir wollten die Rentenniveaus halten
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und die Rentenlücken für die Frauenverbessern.
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Das tun wir.
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Wir korrigieren eineUngerechtigkeit,
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die daraus entstanden ist, weil esentstanden ist,
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als wir Alleinverdienerhaushaltehatten.
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Man muss jetzt nicht das Haar in derSuppe suchen.
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Laufende Renten sind garantiert,werden nicht angetastet.
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Alle mit substantiellen Vermögen, 60%, sind nicht betroffen.
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Alle, die Kapital beziehen, sindnicht betroffen.
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Mit den anderen zahlen wir eineKompensation,
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für die 15 Jahrgänge vor derPension,
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ausser man hat mehr als 440'000 Fr.In der Pensionskasse.
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Das ist ihre grosse Kritik.
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Sie sagen, Personen, die fast einehalbe Million Vermögen haben,
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wollen wir schützen
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und wir verzichten darauf, dass diekleinen Einkommen und Frauen
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bessere Renten bekommen das ist eineverkehrte Welt.
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Wir haben eine SP-Bundesrätin,eine GLP Vizepräsidentin
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und eine SVP-Nationalrätin.
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Das ist die Allianz.
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Das sieht man nicht oft,auch nicht in der "Arena".
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Das stimmt, Melanie Mettler und ichhaben schon festgestellt,
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dass wir heute zum ersten Mal aufder gleichen Seite stehen.
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Ich vertrete heute auch dieArbeitgeberseite.
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Ich bin selber Vorstandsmitglied imSchweizer Gewerbeverband.
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Er unterstützt diese Vorlage.
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Wie alle grossenWirtschaftsverbände.
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Es zeigt auf, wie Arbeitgeber nehmenunsere soziale Verantwortung wahr
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und fordern Sie nicht ein.
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Wir sind genau bereit,etwas mehr zu bezahlen.
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In unserem Betrieb habe ich dieRechnung gemacht,
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es wird uns etwa 4 % Mehrkosten.
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Es ist es mir wert, dass unsereMitarbeitenden
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für das Alter eine gute Rente habenkönnen und versichert sind,
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sollte eine Invalidität oder der Todeintreten.
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So sind auch Ihre Familienmitgliederabgesichert.
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Das ist heute bei zu wenigenPersonen der Fall,
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genau bei den Teilzeitarbeitenden,die mehrfach beschäftigt sind.
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Das betrifft auch Männer.
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Es ist also nicht nur einMeilenstein, sondern ein Wurf.
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Heute bringen wir keine Entwürfemehr hin in der Politik.
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Es ist ein breit abgestützterKompromiss.
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Man muss also auch Haare lassen undauf die Gegenseite zu gehen.
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Es wäre ehrlicher von den beiden,wenn sie sagen würden,
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sie möchten die 2. Säule am liebstenabschaffen
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und eine Volksrente einführen.
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Das wäre ehrlicher.
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Die umstrittene Frage dieser Reformist,
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wer am Schluss davon profitiert undwer nicht.
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Beide Seiten argumentieren mitBerechnungen und Studien,
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die zu gegenteiligen Schlüssenkommen.
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Angerichtet ist er, der Zahlensalat.
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Wir haben die zentralen Aussagen ineinem Video zusammengefasst.
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Danach geht es für Daniel Lampartins 1:1.
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Streit im Abstimmungskampf um dieReform der beruflichen Vorsorge BVG.
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Streit im Abstimmungskampf um dieReform der beruflichen Vorsorge BVG.
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Das macht Schlagzeilen:
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"Zahlenstreit um BVG-Reformeskaliert."
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Umstritten ist die Frage, ob dieFrauen von der Vorlage profitieren.
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Für die Gewerkschaften ist klar:
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Die Vorlage ist ungerecht -gerade auch für die Frauen.
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Diese Vorlageführt zu sinkenden Renten,
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obwohl wir immer mehrdafür zahlen müssen.
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Sie ist weder notwendignoch gerecht.
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Anders klingt es beim überpartei-lichen Frauendachverband alliance F.
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Aus der Perspektive der Frauenist diese Reform ein Meilenstein.
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Endlich werden kleine Einkommenund Teilzeitbeschäftigte
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viel besser abgesichertund bekommen eine höhere Rente.
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Für Aufregung sorgt eine Berechnungder Gewerbepensionskasse Proparis:
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"Ja zur Rentenreform hiesse:
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weniger Geld für Metzger,Gärtner und Coiffeusen."
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Zwei Monate später korrigiertder Proparis-Präsident die Zahlen.
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Die Durchschnittswertefür die Proparis zeigen,
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dass knapp über 50 % profitieren.
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Nur Tage später greift der SGBden Bundesrat frontal an.
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Seine Berechnungen über dieAuswirkung der Reform seien falsch.
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Die Bevölkerungerhält mit diesen Datengrundlagen
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ein falsches und zu positives Bild.
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Der Bund erwidert: Bei den Datenhandle es sich um Modellrechnungen.
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Und die zuständige BundesrätinElisabeth Baume-Schneider
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betont im Abstimmungskampf stets:
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Das System ist so gemeint,dass es für die Mehrheit
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die Möglichkeit gibt,eine bessere Rente zu haben.
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Kann das Stimmvolkso noch den Durchblick haben?
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Einer sagt, er habe den Durchblick.
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Die Frage nach bei Daniel Lampart.
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Der Gewerkschaftsbund spricht vonBetrug.
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Sieht er nur das, was er sehen will?
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Das ist das 1:1 mit Daniel Lampart.
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Herr Lampart, das wird einSpeeddate.
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Für die Gewerkschaften ist derUmwandlungssatz
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der zentrale Faktor.
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Sie kämpfen dafür, dass er nichtgesenkt wird.
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Alliance f legt den Fokus auf dieVerbesserungen beim
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Koordinationsabzug.
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Die Abschaffung desKoordinationsabzugs
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ist ein Fortschritt für die Frauen.
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Das ist der untere Lohn,optimal einzahlt.
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Wir waren dafür, dass er runtergeht.
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V.a. bei Müttern haben wir eineschlechte Absicherung.
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Wie Frau Wasserfallen gesagt hat,ist das grosse Problem,
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dass man dann wenig oder keinen Lohnhat.
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Hier muss man mehr zahlen.
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Wir waren dafür, aber sicher nichtfür eine Reform,
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bei der Leute mit Ausbildung,die immer gearbeitet haben,
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weniger Rente haben.
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Das sind auch Frauen.
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Diese Anwaltssekretärin hatte icherwähnt.
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Eine gute Bekannte von mir aus derTextilindustrie,
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eine sehr qualifizierte Frau, hatgarantiert weniger Rente.
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Sie braucht ihre Rente.
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Es kann nicht sein, dass wir inunserem Land
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bei diesen Pensionskassen, die gutfinanziert sind,
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vom Parlament Rentensenkungenbekommen, die die Menschen nicht
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wollen und die schlimm sind.
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Die Nein-Seite hat für Verwirrunggesorgt.
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Es hiess, sehr viele Friseurinnenwürden tiefere Renten bekommen.
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Das musste dann korrigiert werden.
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Sie vom Gewerkschaftsbund habendiese Falschinformationen
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weiterverbreitet.
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Sie sind auch mitverantwortlich fürdiese Verwirrung.
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Es ist eine furchtbare Geschichte.
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Der oberste Experte hat wohl richtiggerechnet
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aber falsch angeschrieben.
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Er hat gesagt, 80 % der Leute zahlenmehr,
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als sie am Schluss erhalten, bei denCoiffeusen.
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Das stimmt.
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Bei den Rentensenkungen ist es so,es ist eine spezielle Kasse
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für Coiffeusen mit sehr tiefenRenten.
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Es gibt aber auch Handwerker,Metzger und Metzgerinnen.
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Diese Leute haben immer gearbeitet,sie werden tiefe Renten haben.
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Mit der Reform erhalten laut Bundviele Personen mit tieferen
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Einkommen eine höhere Rente aus der2. Säule,
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andere erhalten erstmals Zugangzu Pensionskassen.
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Das sieht auch ein Gewerkschafterso.
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Hat man heute lesen können,von einem Gewerkschafter.
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Tut das weh?
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Ich kenne ihn gut,
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es ist ein altes Anliegen von ihm,dass man bei sehr tiefen Renten
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etwas erhöht.
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Deutlich ist übertrieben.
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Er hat Busfahrer zu vertreten, sieleiden unter dieser Reform.
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Er ist frei, deine Meinung zuäussern.
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Ich habe viele Mitglieder getroffen,vorgestern war ich bei den Bähnlern.
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Ein Gleisbau hat mir gesagt, seineFrau habe vielleicht etwas mehr
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Rente,
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aber gemeinsam sei die tiefere Renteviel schlimmer.
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Er hat gerechnetund hat das verstanden.
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Es ist super, wenn seine Frauetwas mehr Rente hat,
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aber der Gleisbauer,
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wenn er weniger Rente hat, kann dasnicht aufgehen.
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Daniel Lampart vertritt dieseMenschen.
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Das ist das schöne an meinem Beruf.
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Ich habe auch einen tollen Job, ichkann die Bundesrätin befragen.
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Sie wurden in der Frauenbewegungsozialisiert.
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Gleichzeitig kommt die Kritik v.a.Von linken Frauen.
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Sie werden sagen, was alleBundesräte sagen,
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wenn sie eine Vorlage zu vertretenhaben.
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Sie tun das halt alt Bundesrätin.
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Ja, eigentlich ist es so.
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Ich muss Argumente erklären.
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Die Leute werden abstimmen.
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Ich sage es noch einmal, wie einMantra:
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Ich verstehe, dass manche Leuteverlieren,
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aber für die niedrigen Löhne gibt eseine Möglichkeit,
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eine 2. Säule zu haben.
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Es ist schwierig, wenn man einenkleinen Lohn hat,
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zu denken, wie es in 30 Jahrenaussehen würde.
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Aber es ist auch schwierig,zu denken,
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diese Leute würden uns nichtinteressieren,
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wenn sie pensioniert sind.
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Flavia Wasserfallen, Maya Graf hatgesagt,
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einen besseren Kompromiss gebe esnicht.
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Das unterstütze ichüberhaupt nicht.
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Auch diese Anpassungenbeim Sparprozess,
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die dazu führen, dass viel mehrversichert sind,
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da hat man übers Ziel geschossen,denn der Preis ist zu hoch.
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Der Bundesrat wollte denKoordinationsabzug halbieren.
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Melanie Mettler hat vorgeschlagen,40 % Abzug.
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Jetzt haben wir 20 %.
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Das ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, es stimmt nicht.
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Man muss es immer zusammen mit derSenkung des Umwandlungssatzes
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denken.
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Deshalb ist diese Vorlage brutalteuer,
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auch wenn ich vielleicht in ein paarJahrzehnten 30 Fr. mehr Rente haben.
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Aber wenn ich die für 120 Fr. kaufenmusste, ist es kein guter Deal.
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Es ist keine Errungenschaft.
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Haben die Balance nicht gefunden,beim Umwandlungssatz.
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Wir dürfen nicht vergessen,
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dass wir alle viel mehr ein bezahlenmüssen in ein System,
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in dem jeder fünfte Fr. Versickertund verschwindet.
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Die Kosten der Pensionskassen, derVerwaltung,
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steigen jedes Jahr und liegen heutebei 8 Mrd.
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Das sind 1'500 Fr. Pro Versicherte.
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Dieses Problem gehen wir mit derReform auch nicht an,
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aber wir verschlechtern es, weil wirnoch mehr Geld ins System geben.
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- Wir könnten noch viele Themenangehen.
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Heute sprechen wir über die Reformder 2. Säule.
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Was wir machen im Obligatorium.
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Das Obligatorium ist sehr effizient.
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Wenn ich einen Franken einsparen,bekomme ich ihn verdreifacht,
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das ist garantiert, auch vomBundesrat.
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Wenn ich höre, auch von DanielLampart, dass er mir sagt,
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die Frau habe noch den Ehemann,
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warum sie eine faire Rente bekommensoll, ist das genau nicht der Punkt.
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Wir wollen aber genau, dassErwerbstätigkeit vorsorgeversichert
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ist, egal wo, von wem und in welchemUmfang.
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Mit dieser Sozialversicherung habenwir nicht nur eine solide Rente,
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sondern es ist auch eineVersicherungsleistung
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für Invalidität und Tod.
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(Lampart) Einverstanden.
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Ausser mit dem gutväterlich.
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Ich habe nur gesagt, das Ehepaar istüber 50,
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sie wollen auch zusammen pensioniertwerden.
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Sie haben gemeinsam die Rechnunggemacht.
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Ich finde das vernünftig.
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Ich finde es super, wenn wir unsdarauf einigen können,
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auch für tiefe Löhne die Renten zuverbessern.
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Wir haben da ein grosses Problem inder Schweiz.
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Aber nicht die Renten für mittlereLöhne zu verschlechtern.
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Sprechen wir über Pensionierte. FrauMettler sagte, die laufenden Renten
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werden nicht angetastet.
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Was ist eine laufende Rente?
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Ich habe einen Pensioniertengetroffen.
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Sorry, ich treffe halt viele Leute.
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Ich glaube, ich habe einigegetroffen, die keine erhalten haben.
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Eigentlich sind die Kassen vollin den Pensionskassen.
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Sie haben viele Reserven.
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Man hat abgemacht, dass sie jedesJahr überprüfen müssen,
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ob sie das Geld für denTeuerungsausgleich haben.
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Wenn ja, müssen Sie denn bezahlen.
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Das ist nicht gesetzlichvorgeschrieben für die 2. Säule.
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Nein, es ist nicht vorgeschrieben.
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Ursprünglich war es versprochen beimBundesrat, der eingeblendet wurde.
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Heute muss man Ende Jahr schauen,ob man es zahlen kann.
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Leider wird der Teuerungsausgleichfür viele weit in die Zukunft
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verschoben.
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Deshalb ist Reform ein Problem fürdie pensionierten,
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nicht nur für die aktiven.
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Ich habe hier eine Frage von KurtBischoff,
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wenn ich das richtig sehe.
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Er hat geschrieben in der SRF-Community:
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Haben Sie sich diese Reform derVersicherungs-
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und Pensionskassenlobbymitschreiben lassen?
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Das Vermögen der Pensionskassenist das Vermögen der Versicherten,
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das gehört niemand anderen.
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Pensionskassen dürfen keinen Gewinn
-
auf den obligatorischen Vermögenmachen.
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In den Stiftungsräten,die genannt werden -
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da sind die Arbeitnehmendenund die Arbeitgebenden
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paritätisch vertreten.
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Ich möchte eine nächste Frageoder Bemerkung bringen.
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Von der SRF Community:
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Gemeint ist die SP,Frau Wasserfallen.
-
Ich schaue mir an,was angeboten ist.
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Wenn 80 % der Rentenlücke der Frauen
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erklärt ist durch die unbezahlteArbeit
-
und für dieses Problem dieser Reformkeine Antwort bringt,
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kann es kein Fortschritt sein.
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Die ganz tiefen Einkommen müsstenmehr bezahlen für gleich viel Rente.
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Das ist auch kein Fortschritt.
-
Ich schaue mir an,was auf dem Tisch ist.
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Wenige Elemente sind unbestritten,
-
die können wir in einer nächstenReform anpacken.
-
Aber das Gesamtpaket istungeniessbar
-
und für die Frauen kein Fortschritt.
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Ich bin tief davon überzeugt.
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Die Verbesserung der Renten,
-
die in der Studie von alliance Fausgewiesen sind -
-
da wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ausgewiesen.
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Vielleicht habe ich 30 Fr. mehrRente, aber ich muss viel mehr dafür
-
bezahlen.
-
Ich habe noch eine Frage an dieBundesrätin. Die passte gut dazu.
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Bleiben wir bei dieser Reformund fragen uns:
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Wir haben noch nicht den zweien 20.September.
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Aber die Diskussion zeigt,
-
dass man nicht soforteinen Kompromiss finden wird.
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Ich bin überzeugt,
-
dass es für manche Personen einegute Lösung ist,
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auch wenn Sie enttäuscht sind.
-
Sie widersprechen der Bundesrätenicht?
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Doch.
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Die Bundesrätin muss diese Argumentevorbringen, das macht sie auch,
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das ist klar.
-
Ich kann sagen,
-
dass dieses Paket nichts mit demBundesratsvorschlag zu tun hat.
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Man könnte meinen,niemand sei betroffen,
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wie Melanie Mettler gesagt hat.
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Weshalb geben wir dann 11 Mrd. aus,die alle mitfinanzieren müssen,
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ausser die Reichen,
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wenn das Ziel der erwähntenSicherung dann nicht erreicht wird?
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Man kann das schön verpacken, derInhalt bleibt aber grottenschlecht.
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(Mettler) in der Schweiz werdenKompromisse
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in Parlament verarbeitet.
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Das Parlament ist vom Volk gewählt.
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Das war harte Arbeit.
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Wir haben Maximalforderungen,Idealvorstellungen verglichen.
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Jetzt haben wir einen bereitsgetragenen Kompromiss vom EVP
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bis zu den rechts-bürgerlichenParteien, bis zum Gewerbeverband.
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Klar ist es ein Kompromiss.
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Nicht alle sind damit glücklich.
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Wir haben einen Vorschlag gemacht,
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Sie waren aber nicht bereit, 1 mmdavon abzuweichen,
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obwohl wir hier einen Fortschrittfür die tiefen Einkommen
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und für die Frauen haben.
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(Wasserfallen) Das Parlament hat vonAnfang an entschieden,
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die linke Seite aus dem Anliegenweg zu halten.
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Dass man die Einkommenzusammenzählt,
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wenn die Eintrittsschwelle nichtüberschritten ist,
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die Kompensationen, wie derBundesrat vorgeschlagen hat.
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Wir waren nicht Teil der Lösung.
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Sie kommt von SVP und FDP.
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Das ist nicht mehr die Vorlage desBundesrats.
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Die GLP hat sich nicht durchgesetzt,die Vorlage wurde rechts gemacht.
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Die Versicherungen und die Bankenwerden mehr verdienen
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an diesen Mrd., die in dieses Systemgehen.
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(Baume-Schneider) Man kann jetztdiese Argumente bringen.
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Ich verstehe es besser, wenn man vonden Menschen spricht
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anstatt von den Banken.
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Es ist richtig,dass die Gebühren hoch sind.
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Aber auf anderer Ebene sind die Mrd.korrekt.
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Das ist kein gutes Argument mit denMrd. Bei den Banken.
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(Wasserfallen) es wird gesagt, mankönnte das Geld einsparen.
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Die Gebühren für die Broker,die Makler werden nicht überprüft.
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Ich weiss nicht, ob einePensionskasse das im Griff hat.
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Es sind 1500 Fr. pro Versicherterpro Jahr.
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Wir stimmen am 22. September nichtüber die Verwaltungskosten
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der Pensionskassen ab,das wäre eine "Arena" für sich.
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Sie erleben hier eine Premiere.
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Eine "Abstimmungs-Arena"bereits am Mittwoch,
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live in der Primetime.
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Ich möchte ansprechen,
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was die Reform für ältereArbeitnehmende bedeutet.
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Aktuell muss ein Arbeitgeber fürältere Angestellte
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höhere Beträge bezahlen als fürjüngere.
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Jetzt sollen sie für Ältere gesenkt,für Jüngere angehoben werden.
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Das ist ein Anliegen von ihnen,Frau Gutjahr.
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Ja, ich sage immer wieder, dass eswichtig ist,
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Lösungen zu suchen und zu finden.
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Diese Vorlage nimmt dieses Themaauf.
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Sie nimmt es insbesondere auchernst.
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Aufgrund der steigenden Löhne -
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je älter man wird, desto höher sinddie Löhne -
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sind bei älteren Menschen dieSparbeiträge höher.
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Mit dieser Vorlage gibt es nur nochzwei Sparansätze.
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Das ist schlecht für die Älteren.
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Das verbessert die Stellung derÄlteren.
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Sie verlieren ihre Stellung nicht
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oder können wiedereine Stelle finden.
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Das leuchtet ihnen nicht ein?
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Doch, verschiedene Dinge in derVorlage sind wirklich gut.
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Aber das Gesamtpaket stimmt nicht.
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Wenn man eine Reform macht, die soviele Menschen betrifft ...
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Wir haben es zuvor gehört,für die meisten ist es gut.
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Aber das ist nicht genug.
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Es müssen mehr sein.
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Wir finden es super,
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dass die Niedrigverdienenden,die Teilzeitarbeitenden
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versichert werden können.
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Gastrosuisse hat die Vorlage langemitgetragen,
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auch daran gearbeitet.
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Aber irgendwann wurde es zu viel.
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Wir konnten sie nicht mehrmittragen, weil sie zu teuer ist.
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Wir stehen ein für unsereMitarbeitenden.
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Frau Bundesrätin, Sie stehen ein fürdie Vorlage.
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Ich schaue auf die zeitlichenVerhältnisse.
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Ausnahmsweise muss der Moderatorheute sehr günstig sein,
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damit "10 vor 10"pünktlich beginnen kann.
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Sie habe noch etwas mehr als 1 Min.Zeit.
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Können wir aufteilenauf der Proseite.
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Alle sind einverstanden,dass es gut ist,
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dass die älteren Arbeitnehmendenwenig abzukaufen.
-
dass die älteren Arbeitnehmendenwenig Abzug haben.
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Ich glaube, das sind alleeinverstanden.
-
Für viele Leute bräuchte es mehr,
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aber der Kompromiss ist, dass es wieviele besser ist als nichts.
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Es ist nicht einfach, einenZauberkompromiss zu schaffen.
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Das sieht man bei dieser Diskussion.
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(Mettler) Ich möchte zusammenfassen:
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Das Parlament hat auf der Basis derSozialpartner
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ein breitgetragenes Resultaterarbeitet,
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das für die Versicherten gut ist.
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Es ist ein von Machtpolitikgetriebene Taktik,
-
die den Handlungsspielraum derFrauen in der Schweiz
-
über mehrere Jahre blockieren will.
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Ich bin überzeugt, dass dieStimmbevölkerung das versteht,
-
und die Vorlage von Bundesrat undParlament stützen wird.
-
Sie habe noch einen abgepfeffert zumSchluss.
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Was meinen Sie mit Machtpolitik.
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Für die tiefe Löhne und für dieFrauen ist es eine gute Sache,
-
man stellt sich dagegen, weil mandie Kompromisse nicht mittragen
-
will.
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Ich glaube, die Stimmbevölkerungwird das durchschauen
-
und die Vorlage stützen.
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Ich muss noch einmal 10 Sek. gebenbei dieser Aussage.
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Ich mache gerne Machtpolitik, ummich für die Menschen einzusetzen.
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Die Bevölkerung wird entscheiden, obdas für sie stimmt oder nicht.
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Vielen Dank an meine Gäste,
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dass sie bei dieser Premiere mitdabei waren.
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Vielen Dank, Frau Bundesrätin, dasssie in der "Arena" hier waren
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zu einer vorigen Sendezeit.
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Wir werden das vor den Abstimmungenim November noch einmal machen.
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Die Sendung von heute wird amFreitag zum gewohnten Sendeplatz
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noch einmal ausgestrahlt.
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Produziert wurde die Sendungvon Lisa Känzig und Chiara Stähli.
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Eine Zusammenfassung gibt es bald inder SRF News App und auf srf.ch.
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Einen Blick hinter die Kulissen gibtes bei mir auf Instagram.
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Hier geht es weiter mit "10 vor 10".
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Bleiben Sie wach, schauen Sieweiter,
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wir haben ein tolles Programm!Auf Wiedersehen!
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SWISS TXT / Accessibility ServicesM. Gassner, M. Krähenbühl
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